Das Thema KUH entfaltet sich besonders differenziert in den expressiven Porträts. Über die gewählte malerische Form wird ein inneres Anliegen erkennbar, eine Suche nach Erkenntnis. Theresa Beitl sieht sich hierbei in der Tradition der Maler der ” Brücke”. Wie die Vertreter dieser Künstlergruppe nutzt sie Farbgebung, Verzicht auf Details und Perspektive, wie diese will sie irritieren, Gefühle ausdrücken. 

Theresa Beitls Malerei beginnt dabei oft naturalistisch. Die Begegnung mit dem lebendigen Tier vor Augen. Nicht überraschend tragen (fast) alle Porträts den Namen eines Tieres. Die intensive Einlassung auf die Kuh stößt dabei die Frage an nach unserer persönlichen Beziehung zur Kuh, der gelebten und der verdrängten.